Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Räucherspeck
Räucherspeck ist Speck aus Schweinefleisch mit anhaftendem Fettgewebe, der nach dem Salzen oder Pökeln geräuchert wird. Je nach Teilstück kann er aus Bauch, Rücken, Schulter, Karree oder Schinken stammen und unterschiedlich mager oder durchwachsen sein.
Bedeutung und Verwendung
Räucherspeck wird meist in Scheiben, Würfeln oder kleinen Stücken verwendet. Er gibt Suppen, Eintöpfen, Saucen, Gemüsegerichten und Füllungen Fett, Salz und Raucharoma. Die Räucherung kann der Haltbarmachung dienen, wird bei vielen heutigen Produkten aber vor allem wegen des Geschmacks eingesetzt. Die genaue Zusammensetzung und die Bezeichnung können regional und nach Teilstück variieren.
Varianten und Abgrenzung
- Selchspeck ist insbesondere in Österreich und Teilen Süddeutschlands eine regionale Bezeichnung für geräucherten Speck.
- Räucherspeck unterscheidet sich von luftgetrocknetem Speck durch die zusätzliche Behandlung mit Rauch.
- Bauchspeck bezeichnet ein Teilstück beziehungsweise eine Speckart und ist nicht automatisch mit jedem Räucherspeck gleichzusetzen.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.
Berliner Bierhähnchen mit Kartoffelstampf und Dillgurkensalat
Waldecker Schepperlinge
Speckbohnen mit Salzkartoffeln und brauner Butter
Oberlausitzer Stupperle mit Sauerkraut und Speck
Westfälische Dicke Bohnen mit Speck
Bayrisch Kraut mit Speck und Apfel
Saarländische Ackerbohnen mit Sauerkraut und Speck
Brandenburgischer Linsensalat mit Räucherspeck und Möhren
Süß-saure Sächsische Flecke